Besuch der „stille hunde“

Theateraufführung

(rau.) „Lesen hilft“ - das sagt Christoph Huber von dem Theater „stille hunde“, der zusammen mit seinem Schauspielkollegen Stefan Dehler für die Q1 ein Hörstück im Theaterraum aufgeführt hat. Es handelt sich um eine Adaption des Romans „Der Krieg mit den Molchen“. Der weitsichtige Roman des tschechischen Autors Karel Čapek von 1936 erzählt unter anderem davon, wie Menschen denjenigen die Hände reichen und sich über sie bereichern, die ihnen am Ende zum Verhängnis werden können. Als Molche in Gummistiefeln mit orangenen Hemden schlüpfen die beiden so überzeugend in diverse Rollen, dass man sich mindestens das Schmunzeln nicht verkneifen kann, auch wenn die Thematik nicht unbedingt lustig ist. Dahinter schauen, was auf den ersten Blick lustig ist, erweitert den Blick. Die Molche auf zwei Beinen, die einem eine Perle in den Sand werfen, an dem man sich gerade sonnt, können einen schon stutzig werden lassen - oder sind es vielleicht gar keine Molche, sondern „Menschenfresser“?

 

 

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