Chemie erforschen

Besuch aus der Medizinischen Hochschule Hannover und der Uni Göttingen

(amn.) Ende des Jahres besuchten Vivian Keune und Christoph Weidemann das Tutorial Chemie der Q1 im Rahmen des Seminarfachunterrichts und gaben Einblicke in die Arbeit ihrer wissenschaftlichen Arbeitsgruppe an der Georg‑August‑Universität Göttingen.

Diese Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit zentralen Themen der modernen Chemie und Chemiedidaktik, darunter z.B. die präzise Definition von PCET‑Reaktionen (Protonengekoppelter Elektronentransfer), die didaktische Aufbereitung solcher Prozesse für Unterricht und Schülerlabore sowie die Entwicklung strukturierter Modelle für wissenschaftliche Arbeiten.

Die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiter stellten zwei aktuelle Forschungsthemen vor, die für Oberstufenschülerinnen und ‑schüler interessant sein können. (Plasma- und Ammoniakforschung). Darüber hinaus boten sie uns konkrete experimentelle Möglichkeiten an, die in der Arbeitsgruppe an der Uni mit Schülerinnen und Schülern durchgeführt werden können und sich hervorragend als praxisorientierter Teil einer Facharbeit eigneten.

Zwei Personen aus unserem Chemie-Tutorial haben das Angebot mit Begeisterung angenommen.

Der Besuch von Vivian und Christoph ermöglichte uns Schülerinnen und Schülern einen lebendigen und spannenden Einblick in die universitäre Forschung und das Entwickeln von Schulexperimenten.

Darüber hinaus besuchte uns Paulina, eine ehemalige Schülerin des OHG, die im vergangenen Jahr bei uns ihr Abitur abgelegt hat. Sie berichtete von ihrem „Freiwilligen Wissenschaftlichen Jahr (FWJ)“ an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), einem noch vergleichsweise wenig bekannten Angebot.

Im Rahmen des FWJ können sich Abiturientinnen und Abiturienten bewerben, um ein Jahr lang wissenschaftliche Forschung zu bestimmten Krankheitsbildern kennenzulernen und zugleich einen realistischen Einblick in den Arbeitsalltag von Forscherinnen und Forschern zu erhalten. Dazu gehören Hospitationen, Einführungen in den Laboralltag, die Mitarbeit in der Laborroutine, die Teilnahme an Seminaren sowie vor allem vielseitige Mitarbeit in einem oder mehreren Forschungsprojekten.

Paulina beschrieb das FWJ als eine tolle Möglichkeit für alle, die sich noch nicht sicher sind, ob sie eine wissenschaftliche Laufbahn einschlagen möchten, oder die verschiedene praxisnahe Bereiche der MINT-Fächer kennenlernen wollen, um später eine fundierte Entscheidung für ihr Studium treffen zu können.

Infos und Bewerbung unter: https://www.mhh.de/gb-i/freiwilligendienste/fwj

Text von C.H., M.F., AMN

















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