Das OHG wächst
Interview mit Herrn Weber
(bt.) Zum Tag der Offenen Tür am 15. April 2026 ist er noch nicht begehbar - aber vieles ist schon so weit fortgeschritten, dass man sich schon jetzt gut vorstellen kann, wie die neuen Klassenräume und Lernlandschaften einmal aussehen werden. Ich hatte Gelegenheit, schon einmal vorab einen Blick hineinwerfen zu können und so viel ist jetzt bereits klar: Es wird großartig!
offener Lernbereich gegenüber den Klassenräumen
64qm große, sehr helle Klassenräume mit grünem Fußboden, offen im Konzept und angebunden an moderne und anregende Lernlandschaften, in denen auch einmal gechillt werden kann. Auf den Fluren moderner Sichtbeton in Kombination mit warmen Holzverkleidungen, Wasserspender und Sitzecken. So macht Lernen Spaß!! Dazu eine sehr große Mensa (Fußboden beige - siehe Galerie), in der sich die Türen komplett zum neu gestalteten Innenhof öffnen lassen, sodass man auch draußen essen kann - fast schon ein Campus-Feeling.
Mensa mit Essensausgabe - im Hintergrund der Haupteingang
Aber wer kommt eigentlich in den Genuss dieses in Göttingen zweifelsohne modernsten Erweiterungsanbau einer Schule? Herr Jan Weber, der neue Schulleiter des OHG, äußert sich dazu im Interview:
Herr Weber, wann wird der Anbau unserer Schule für den Unterricht zur Verfügung stehen, wann ziehen die Schülerinnen und Schüler dort ein?
Die Arbeiten an unserem Anbau schreiten gut voran, und parallel zu den Bauarbeiten kümmert sich unser Schulträger, die Stadt Göttingen, intensiv um die Ausstattung des Neubaus mit ansprechenden Möbeln, die voraussichtlich in den Sommerferien geliefert werden.
Somit dürfen wir derzeit davon ausgehen, dass wir zu Beginn des neuen Schuljahres – wenn nicht am ersten Schultag, dann aber kurze Zeit später – den Neubau beziehen dürfen.
Die Eltern der Kinder des kommenden 5. Jahrgangs fragen sich bestimmt, ob auch ihre Kinder in den Genuss der neuen Räume kommen?
Ein klares "ja"! Im Neubau stehen auf drei Etagen helle und moderne Unterrichtsräume sowie – auf jeder Ebene eine – offene Lernzonen zur Verfügung; in diese Räume werden der neue 5. Jahrgang sowie der zukünftige 6. und 7. Jahrgang des Otto-Hahn-Gymnasiums einziehen.
Mit der neuen Mensa wird sich nicht nur der Ganztagsbetrieb grundlegend verändern. Auch die Anbindung der Mensa an den neu gestalteten Außenbereich spielt da sicherlich eine Rolle. Was erwarten Sie denn konkret davon?
Die Mensa wird ein sehr freundlicher und einladender Ort werden, da die nach Süden ausgerichtete große Fensterfront viel natürliches Licht einlassen wird. Ein Teil der Fensterfront kann an sonnigen Tagen zum Schulhof auf der Westseite hin geöffnet werden, sodass hier quasi auf der heimischen Terrasse gegessen werden kann. Das wird besonders schön werden, wenn die Umgestaltung des Westhofes zu einem "echten" Schulhof mit Sitz- und Spielmöglichkeiten unter Bäumen abgeschlossen sein wird.
Darüber hinaus gewinnen wir mit der Mensa, die auch über eine Bühne und entsprechende Bühnentechnik verfügen wird, einen weiteren Veranstaltungsraum, in dem zukünftig etwa Konzerte oder Theateraufführungen in sehr schönem Umfeld stattfinden können.
Wie unterscheidet sich denn der Neu- vom Altbau, vor allem hinsichtlich der Klassenräume und der technischen Ausstattung?
Die Klassenräume sind ansprechend groß gehalten und unterscheiden sich insofern vor allem von unseren Klassenräumen im A-Trakt. Die Klassenräume im Neubau werden, wie wir es bereits aus dem Altbau gewohnt sind, mit digitalen Tafeln ausgestattet werden – allerdings mit aktuelleren und besseren Modellen.
Ein absolutes Highlight sind für mich die drei offenen Lernzonen, die zukünftig das Zentrum der drei Flure bilden werden und für Gruppenarbeiten, kreative Präsentationen und vieles mehr genutzt werden können.
Bequeme Sitzmöbel, Podeste oder die Fensterbank vor den bodentiefen Fenstern – man sitzt dort von Frühjahr bis Herbst quasi in den Baumkronen – laden zu den unterschiedlichsten Sitzpositionen und Arbeitsmöglichkeiten ein; solche Räume hätte ich in meiner Schulzeit auch sehr gerne gehabt!
Und der Altbau – passiert da auch noch etwas?
In der Tat! Im Anschluss soll unser D-Trakt kernsaniert werden. Dadurch wird die Schule zwar erneut vorübergehend zur Baustelle, aber ich bin ganz sicher, dass die geplanten Baumaßnahmen für uns ein ganz großer Gewinn sein werden, weil dann die doch inzwischen sehr in die Jahre gekommenen Räume (einschließlich der Foren und Toiletten) bestimmt genauso freundlich gestaltet sein werden wie der bald eröffnende Neubau!
Vielen Dank für das Interview


