Fahrt nach Strasbourg
Französischkurse aus Jahrgang 8 in Strasbourg
25 Schüler und Schülerinnen aus den Französischkursen des 8. Jahrgangs sind in der Woche vom 14. bis 18. September in Begleitung von Frau Gibhardt und Frau Möckel nach Strasbourg in Frankreich gefahren. Es ging am 14.09. am Göttinger Hauptbahnhof los, von wo aus wir per ICE nach Offenburg gefahren sind. Dort angekommen, sind wir mit der Regionalbahn eine halbe Stunde gefahren und bei sonnigem, warmen Wetter beim Bahnhof in Strasbourg ausgestiegen.
Dann sind wir nach den Zugfahrten zu unserem naheliegenden Hostel, The People Hostel, ganz in der Nähe der Innenstadt gelaufen und sind auch gleich wieder los, um diese zu erkunden. Wir sind alle zusammen zu der großen Kathedrale im Zentrum Strasbourgs gegangen und haben dort den langen Aufstieg zur Spitze des Turms gewagt. Der Ausblick von dort oben war wirklich schön, da man die ganze Stadt überblicken konnte. Allerdings waren wir alle nach diesem langen Tag schon etwas kaputt und sind deshalb nach einem ersten Eindruck von der Stadt wieder ins Hostel zurückgekehrt.
Am nächsten Tag stand etwas sehr Interessantes auf dem Programm, und zwar haben wir das, in Strasbourg ansässige, Europaparlament besucht. Dort sind wir dank des guten Straßenbahnsystems sehr schnell hingelangt. Beim Parlament angekommen mussten wir zuerst durch eine Sicherheitskontrolle, die ähnlich war, wie man sie vom Flughafen kennt. Beim Ausdrucken des Besucherausweises gab es bei einem Schüler leider ein paar Komplikationen, weswegen sich unser Besuch um kurze Zeit verzögert hat. Als dieses Problem aber gelöst wurde, waren wir alle schon gespannt, wie es im Inneren des Regierungssitzes aussah.
Wir wurden als erstes in einen Raum geleitet, wo ein Herr uns etwas über den Sinn und die Wichtigkeit des Europaparlaments erzählt hat. Aber dann kam das Highlight des Tages, als wir in den Tagungssaal durften und live miterlebt haben, wie die Politiker diskutiert haben. Das hauseigene Dolmetschersystem, wo die Sprache des gerade sprechenden Politikers in alle anderen Sprachen der anderen Politiker übersetzt wird, war am interessantesten, da wir uns alle Sprachen auf den Kopfhörern auch anhören konnten. Nach diesem einzigartigen Erlebnis haben wir ein Gruppenbild vor den Flaggen in der Eingangshalle gemacht. Anschließend sind wir zum naheliegenden Parc de l’Orangerie gegangen und durften uns den restlichen Tag frei in der Stadt bewegen.
An den darauffolgenden Tagen haben wir viele weitere schöne Aktivitäten gemacht. Am Mittwoch haben wir am Vormittag Interviews mit Strasbourgern geführt und sie zu ihrer Stadt befragt. Am Nachmittag trafen wir uns alle beim Musée d’Art Moderne und waren dort in den verschiedenen Ausstellungen, wo unter anderem auch Bilder der Maler Claude Monet und Gustave Doré hingen. Dieses Museum war sehr interessant, da dort Kunstwerke des 19.bis 21. Jahrhunderts ausgestellt waren. Nach diesem sehr schönen Besuch durften wir wieder in Kleingruppen das malerischste Viertel Strasbourgs besichtigen, la Petite France. Dort bekamen wir die Aufgabe ein Mosaik, ein Graffiti oder ein Straßenschild zu fotografieren. Die Architektur dort war, wie im Rest der Stadt, wunderschön. Von alten Fachwerkhäusern bis zu modernen Graffitis war dort wirklich alles zu sehen. Ein Glück, dass auch dieses Viertel sehr nah an unserer Unterkunft lag.
Den Donnerstag haben wir sehr entspannt anfangen lassen, indem wir zu einem nahegelegenem Sportpark gelaufen sind und dort den Vormittag verbracht haben. Am Nachmittag durften wir ein letztes Mal alle schönen Seiten der Stadt sehen, indem wir eine Bootstour gemacht haben, bei der wir auch endlich historische Fakten über die Stadt erfahren konnten. Das war ein sehr schöner Abschluss für diese besondere Reise, bevor wir am nächsten Tag wieder die Rückreise antraten und am Nachmittag am Göttinger Bahnhof wieder aus dem Zug stiegen.

