KI-Workshop
Ein ganz schön großes Thema!
Bei dem KI-Workshop, den vier Student:innen mit uns, der Klasse 9b veranstaltet haben, haben wir uns hauptsächlich mit dem Thema KI und Nachhaltigkeit beschäftigt. In zwei Gruppen haben wir uns mit jeweils zwei Studierenden 5 Stunden lang mit Aspekten der KI aus verschiedenen Perspektiven beschäftigt. Die Student:innen arbeiten für die Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen, die für Schulen diese Workshops anbieten.
Angefangen hat der Tag damit, dass wir über durch KI erstellte Bilder gesprochen haben und die nötigen "Prompts zum Erstellen. Dadurch sind wir gut in das Thema eingestiegen und anschließend haben die beiden eine kleine Umfrage mit uns gemacht, wann wir denn schon Ki in der Schule nutzen, was wir davon halten und was aus unserer Sicht geändert werden muss.
Danach durften wir das Spiel "KI- Kompass“ spielen und es kam bei allen sehr gut an, da man in dem Spiel nicht nur sehr viele KI-Tools und deren Aufgaben kennenlernt, sondern auch Probleme des Alltags, die man mit einer Ki oder eben auch ohne KI lösen muss.
Danach kam auch der Teil, an dem wir viel über Nachhaltigkeit gesprochen haben. Wir haben für die soziale, die ökologische und die ökonomische Seite jeweils Vor- und Nachteile für die Verwendung von KI rausgesucht. Dabei kam raus, dass es z. B. aus ökonomischer Sicht große Vorteile haben kann, dass man Arten, die vom Aussterben betroffen ist, tracken kann, und so die KI für die Artenvielfalt nützlich sein kann. Andererseits benötigt der Einsatz von KI viel Strom und Wasser - und das hat auf lange Sicht natürlich Auswirkungen auf den Klimawandel hat.
So kam raus, dass es ein sehr großes Thema ist, in dem es sehr wichtig ist, viele Aspekte zu bedenken.
Schlussendlich sollten wir dann noch hinterfragen, ob und wie Ki in der Schule integriert werden könnte und/oder sollte. Wir haben uns Ideen überlegt, die man der SV genau so weitergeben könnte und auch da kamen spannende und verschiedene Ideen und Aspekte bei raus. So waren wir uns z.B. einig, dass wir den Einsatz von KI bei Klassenarbeiten echt schwierig finden.
Am Ende des Tages haben wir viel gelernt und es hat auch viel Spaß gemacht.
Unserer Meinung nach sollten auch andere Klassen noch die Gelegenheit bekommen, dieses Thema mal genauer zu hinterfragen und wie wir zu lernen, dass Ki nicht nur ChatGPT heißt/ist sondern das es auch noch viel mehr Ki‘s gibt und auch deutlich komplexere als wir denken.
Text von Sophie, Emma und Hedi (9b)
Der KI-Kompass-Workshop fand statt in Kooperation mit der Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung und der Zentralen Wissenschaftlichen Einrichtung für Lehrerbildung (ZEWIL) der Georg-August-Universität Göttingen.

