Shelterbox-Hilfsprojekt

Katastrophenhilfe im Abisturm

(jk.) "Obdach ist ein Menschenrecht." - Die Mitglieder des Interact Clubs Göttingen verliehen am 27. Juni diesem Gedanken Ausdruck, indem sie das Projekt "ShelterBox" der Schulgemeinschaft vorstellten. "ShelterBox" ist eine gemeinnützige Hilfsorganisation, die in Not geratenen Menschen weltweit mit Notausrüstungen vor Ort zur Hilfe kommt: ein Zelt, ein Ofen, Kleidung, Decken, Moskitoschutznetze, Geschirr, Werkzeug – alles Gegenstände, die das Überleben und Weitermachen nach einer Naturkatastrophe erleichtern.

Dank der überwältigenden Unterstützung der Musikfachkonferenz unter der Leitung von Herrn Krause kamen im vergangenen Weihnachtskonzert des OHG über 1000 Euro zusammen, die dem Shelterbox-Hilfsprojekt als Spende zuflossen. Damit hat der IAC Göttingen sein selbstgesetztes Ziel mehr als erreicht: Die sieben Schülerinnen wollten die Finanzierung mindestens eines dieser Soforthilfesets, das über 750 € kostet, ermöglichen. Insgesamt sammelten die OHG-Schülerinnen über 1200 Euro, die nun ShelterBox zufließen.

Der Interact Club Göttingen versteht sich wie Rotary als Serviceclub, in dem das selbstlose Helfen an erster Stelle steht, bei dem aber auch das gemeinsame Lernen und die Freundschaft nicht zu kurz kommen. Interact steht für alle Jugendliche vom 12. Lebensjahr an bis zum Schulabschluss offen. Derzeit sind sieben Schülerinnen des Otto-Hahn-Gymnasiums Göttingen aktiv. Die turnusgemäß am 1. Juli ihr Amt an ihre Nachfolgerin Sophia Töpfer (10m) abgebende Clubpräsidentin, Eleonora Gecius, fasst die gemeinsame Arbeit so zusammen: "Interact bietet Jugendlichen die Chance, sich sozial zu engagieren und somit Menschen in der Region und international zu helfen." In diesem Sinne sind weltweit über 450.000 Jugendliche in 159 Ländern aktiv.

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