Ski-Kompaktkurs

Gut Ski und eine tolle Gemeinschaft

Am 11.01.24 um 20:30 Uhr machten 66 Schüler aus der Q1, drei aus der Q2 und acht Lehrer sich auf den langen Weg nach Südtirol ins Ahrntal. Nach etwa 11 Stunden kamen wir ziemlich müde, aber voller Vorfreude auf die kommende Woche im Hotel Tiroler Adler an. Am ersten Tag hieß es zunächst, Equipment auszuleihen. Danach durften wir unseren Nachmittag je nach Müdigkeitsgrad selbstständig gestalten. Während einige den Schlaf der letzten Nacht nachgeholt haben, waren andere in kleinen Gruppen wandern oder rodeln. Unsere Lehrkräfte und unsere Betreuer (Ole, Tom und Leo aus der Q2 und Maren, Ole) haben in der Zwischenzeit das Skigebiet erkundet.

Am Samstag war es dann endlich soweit, und es ging bei bestem Wetter auf die Piste. Dafür mussten wir schon um 6:45 Uhr am Frühstückstisch sitzen, um vor dem großen Ansturm unsere ersten Versuche auf den Skiern zu wagen. Wir wurden in unterschiedliche Gruppen eingeteilt, da einige von uns schon öfter auf Skiern standen. So konnte sich jeder auf seinem individuellen Niveau weiterentwickeln. An den darauffolgenden Tagen wurden wir jeweils morgens immer neu in Gruppen eingeteilt. Jeden Tag waren große Fortschritte erkennbar, sodass es auch für die Anfänger schnell schon auf rote Pisten und für manche sogar auf schwarze Pisten ging.

Mittags konnten wir uns immer in der Talstube etwas erholen und ein leckeres Mittagessen genießen. Danach ging es dann noch einmal mit der Gondel auf den Berg. Ab ca. 14:30 Uhr ging es für die Anfänger wieder zurück ins Tal, und die Fortgeschrittenen waren noch etwas länger auf der Piste. Nach so einem Tag waren die meisten sehr erschöpft und fuhren direkt mit dem nächsten Bus zurück ins Hotel. Doch manche haben den Nachmittag noch beim Après-Ski ausklingen lassen.

Am letzten Tag stand für uns alle noch die Prüfung an, die wir auf der roten oder der schwarzen Piste absolvieren konnten. Hierbei kam es auf die korrekte Ausführung und Technik an. Aufgrund von Neuschnee und Nebel kamen erschwerte Bedingungen auf, doch alle kamen wieder heil im Tal an. Danach hieß es, Skier wieder abzugeben und anzufangen, die Koffer zu packen. Aufgrund einiger Krankheitsfälle werden wir unseren letzten Abend hier leider nicht beim Après-Ski im Hexenkessel verbringen, doch wir versuchen, das Beste aus der Situation zu machen und den Abend mit guter Musik und Spielen im Hotel zu genießen. Am nächsten Morgen früh war es dann soweit, und wir brachen auf Richtung Heimat. Wir blicken trotz Krankheitsfällen und kleiner Verletzungen positiv auf die vergangene Woche zurück. Wir hatten jeden Tag viel Spaß auf der Piste, und durch das enorme Gruppengefühl rückte auch die Skiprüfung eher in den Hintergrund der Fahrt.

von Sophie

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