Das Mobilitätskonzept am OHG

Hier finden Sie Informationen zum Mobilitätskonzept am OHG. 

Neue Wege - Verkehrspräventionsprojekt für den 5. Jahrgang (Schulj. 2015/16)

Neue Wege für den 5. Jahrgang

5./6. Klasse:

Seit vielen Jahren nehmen alle Schüler*innen des 5. Jahrgangs kurz nach den Sommerferien an diesem Präventionsworkshop teil.

Erste Hilfe, sicher auf dem Rad, "Toter Winkel", alltägliche Gefahren beim Busfahren, wie bewege ich mich sicher im Straßenverkehr, ….. – diese und viele andere Themen besprechen Expert*innen von der Polizei und den Göttinger Verkehrsbetrieben mit den frisch gebackenen 5. Klässler*innen unserer Schule in einem Stationen-Workshop auf dem Gelände der S-Arena.

Beeindruckend dabei ist bspw. der 7-Tonner LKW, der extra auf dem Gelände der S-Arena geparkt wird, schon alleine aufgrund seiner Dimensionen. Wenn die Schüler*innen dann noch auf den Fahrersitz klettern und erkennen, wie wenig man als Fahrer*in sieht, wenn Kinder vor einem LKW bzw. im "toten Winkel" stehen, dann wird jeder und jedem die Gefahr des "Übersehenswerdens" bewusst. Also darf jede*r hinter dem Steuer Platz nehmen und dabei auch auf die eigenen Mitschüler*innen schauen, die erst gut sichtbar in einigen Metern Entfernung stehen und dann Schritt für Schritt vor dem Kühler aus dem Sichtfeld verschwinden, da sie näherkommen.

 

Sehr wichtige und gute Sicherheitstipps gibt es von der Polizei auch für sicheres Radfahren. So werden bspw. Geschicklichkeitsübungen auf dem Fahrrad versucht, die Spaß machen und die Fahrtüchtigkeit erhöhen. Die Geschicklich- und Beweglichkeit auf Rollen und Rädern zu erhöhen ist auch ein Aspekt unseres Sportverfügungskonzeptes für alle 5. bis 7. Klassen.. Besonders eindrücklich und kindgerecht aufgearbeitet wird allen Beteiligten geschildert und verdeutlicht, wie wichtig es ist, ein funktionstüchtiges Rad mit ordnungsgemäßer Beleuchtung zu fahren und einen Helm zu tragen.

Auch im Bus geht es mitunter hoch her: vor allem vor und nach der Schule, wenn gedrängelt wird, um in oder aus dem Bus zu kommen. Ausnahmslos alle Schüler*innen haben eigene Erfahrungen mit unguten Situationen beim Busfahren gemacht. Diese werden besprochen, durch Informationen ergänzt und in einem eigens auf dem Gelände geparkten Bus ausprobiert und mit der Busfahrerin/dem Busfahrer diskutiert. Dabei werden auch gemeinsam Ideen entwickelt, wie sich die Busfahrt möglichst sicher und freudvoll gestalten lässt.

Allen Helfer*innen bei diesem wichtigen Präventionsprojekt sei gedankt – und ganz besonders Herrn Arnecke von der Polizei, der die Gesamtorganisation immer wieder hervorragend meistert.

Elternabende: In der 5. bzw. 6. Klasse werden für alle Eltern Elternabende zum Thema „Verkehrssicherheit“ angeboten, bei denen auch Vertreter*innen der Polizei und ein*e Mediziner*in anwesend sind, die die Eltern für die Gefahren und möglichen Sicherheits- und Schutzmöglichkeiten sensibilisiert. Nicht wenige haben sich nach diesem Elternabend einen Fahrradhelm gekauft ...

7./8. Klasse:

"Achtung Auto"

In Kooperation mit der Polizei, dem ADAC und dem Fach Physik, werden alle Schüler*innen der 7. Bzw. 8. Klasse über Beschleunigung, Brems-und Anhaltewege unterschiedlicher Fahrzeuge informiert und sie führen selber Versuche dazu durch. Dabei wird auch thematisiert, welche Gründe es geben kann, dass jemand keine Fahrerlaubnis für Roller, Motorrad oder anderes Fahrzeug erteilt wird. Vielen Schüler*innen ist nicht bewusst, dass bestimmte Vergehen auch im Altern von bspw. 14  Jahren verhindern können, dass mit 15 oder 16 Jahren ein Rollerführerschein gemacht werden kann.

10. Klasse:

"Dein Unfall, der nicht passiert"

Alle Schüler*innen des 10. Jahrgangs nehmen an dieser Veranstaltung teil. Ein Team aus Polizist*innen, Jurist*innen und Ärzt*innen informiert über Hauptunfallursachen, zeigt eindrückliche Originalaufnahmen und gibt Tipps, wie man sich davor schützt. Vor allem vier Ursachen tragen in der Altersgruppe der Fahranfänger*innen zu schweren Unfällen bei: Ablenkung (v.a durch Handynutzung während der Fahrt), überhöhte Geschwindigkeit und damit Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug, Alkoholkonsum (immer stärker auch Cannabiskonsum) und Sekundenschlaf. Es ist uns ein großes Anliegen diese Ursachen und vor allem die Folgen frühzeitig ins Bewusstsein zu rücken.

11. Klasse:

Geschwindigkeitsmessung mit der Laserpistole

In Kooperation mit den Fachkolleg*innen Physik und der Polizei werden Brems- und Anhaltewege berechnet und die Erkenntnisse werden auf den Straßenverkehr übertragen. Dieser Workshop stellt eine Weiterführung des Workshops in der 7./8. Klasse dar. Im Anschluss an die theoretischen Auseinandersetzungen,  geht es mit der Laserpistole "bewaffnet" an die Carl-Zeiss-Straße und es werden Geschwindigkeitsmessungen im laufenden Verkehr durch die Schüler*innen vorgenommen. Es ist immer wieder überraschend, wie ungenau Geschwindigkeiten mit bloßen Augen eingeschätzt werden können und wie häufig Geschwindigkeitsübertretungen in der 30-Zone auftreten.

Für Interessierte der 11. und 12. Klasse:

"Der Weg eines Schwerverletzten"

Ca. 40 Schüler*innen werden die Gelegenheit haben, den Weg eines Schwerstverletzten vom Unfall bis zur Verlegung ins Krankenhaus vor Ort kennenzulernen.

Inhalte des Workshops sind:

  • Besuch der Feuerwehrwache, wobei hier u.a. die Möglichkeiten, einen Schwerverletzten aus dem Auto zu befreien, gezeigt werden
  • Ein Vortrag über typische Verletzungen bei Auto- und Motorradunfällen in der Universitätsmedizin Göttingen, die Abläufe vom Notruf bis zur Ankunft des Verletzten in der UMG,….
  • Evtl. Besichtigung des Rettungshubschraubers, Gespräch mit den Piloten*innen und Rettungssanitäter*innen
  • Falls es der Klinikalltag zulässt, kann sogar der Schock – OP und die Intensivstation besucht werden, wobei auch die Möglichkeiten und Grenzen der Unfallchirurgie erläutert werden.

 

Alle Radfahrer*innen vom OHG:

Verkehrssicherheitsprüfung von Fahrrädern durch die Polizei auf dem Gelände des OHG

Jährlich finden in der düsteren Herbst- und Winterzeit mehrfach Kontrollen von Fahrrädern am OHG statt. Zwei Polizeibeamte, mind. eine Lehrkraft und Schüler*innen vom OHG kontrollieren Räder der ankommenden Schüler*innen und Lehrkräfte. Unter diesem Link findet man die Liste an Komponenten, die überprüft werden. Ziel dieser Überprüfungen ist es, unsere Schüler*innen darin zu unterstützen, den Schulweg und auch sonstige Fahrten möglichst sicher zu bewältigen. Falls Mängel bei dem Rad festgestellt werden, bekommt die Schülerin/der Schüler einen Brief mit nach Hause, der den Mangel genau benennt, mit der Aufforderung, diesen zu beheben.

Dieses Schuljahr (2019/2020) wurden an zwei Tagen im späten Herbst 168 Fahrräder kontrolliert, wobei an 52 (zum Teil deutliche) Mängel erkannt wurden- 2 Fahrräder waren eigentlich nicht fahrtauglich. Bei der Nachkontrolle waren sämtlich Mängel behoben worden, was den Erfolg dieser Verkehrssicherheitsprüfung zeigt.